23.06.2012

...Ein Buch schreiben...

Hier kommt jetzt ein Beitrag für Angelas 1. Bloggeburtstag "Kreative Aufgabe #3"

Das ist praktisch die perfekte Aufgabe für mich, denn es geht um das Thema "Buch schreiben"
Dazu hat Angela sich ein paar Fragen ausgedacht, die man beantworten soll und dazu kann man ein Foto, Bild oder eine Inhaltangabe des was man schreiben möchte posten ;)

      Über was könntest du dir vorstellen, ein Buch zu schreiben?
(Schreibe etwas zum Thema, zu der „Geschichte“ selbst, welches Genre du auswählen würdest, und ob es ein Happy-End oder keines hätte, usw…)
Also meine Geschichten haben grundsätzlich zumindest ein "halbes" Happy-End. Am liebsten schreibe ich im Bereich Fantasy, wobei da aber egal ist, worum es sich dreht. Man sieht es ja an meinen unterschiedlichen angefangenen Geschichten. 
Ich schreibe über unterschiedliche Themen.
1.) Hunters - First Danger
 Hierbei handelt es sich um eine Geschichte über Zoey. Zoey wurde zur einer Hunterin ausgebildet, dass heißt, sie darf Zombies und Vampire nun ganz offiziell abschlachten, doch dann geht einer ihrer Aufträge schrecklich schief und sie muss neu beginnen, angefangen mit dem Job als Mentorin. Und natürlich wählt ausgerechnet der arrogante und gutaussehende Arsch Adrián sie. Als sie schon denkt, dass es nur noch besser werden kann, denn sie hat nun endlich wieder einen Auftrag bekommen, dank ihres nicht minder gut aussehenden Mentors Gamon, kommt der klischeehafte Schnösel Blake vorbei, der wahnsinnig geheimnissvoll ist und auch nicht gerade schlecht aussieht, aber an Arroganz selbst Adrián noch übertrifft. Schon bald beginnt eine wahnwitzige Reise der vier durchs ganze Land, um ein wichtiges Artefakt, dass in die falschen Hänge gelangt ist, zurück zu holen.

" Obwohl ich sauer war, und am liebsten aufgesprungen wäre, um mich zu beschweren und gegebenenfalls einige Arme, Beine oder ähnliches zu verletzten, blieb ich sitzen, was zum Teil auch an Gamons festem Griff lag. Brav nickte ich dem alten Dwane zu, um zu zeigen, dass ich es ohne Widerrede akzeptierte, auch wenn mir einige fiese und verbotene Schimpfwörter auf der Zunge lagen. Ich schluckte sie mühsam herunter.
„Gut, dann ist dieser Fall beendet. Zoey, Adrián und Gamon ist es erlaubt die Halle zu verlassen, der Rat wird 10 Minuten Pause haben, dann geht es mit dem nächsten Fall weiter."
Obwohl ich mich noch immer über die bedingungen meines Auftrages ärgerte, schwebte ich praktisch aus dem Raum, ich, nein, wir hatten es geschafft. Ich konnte diese gottverdammte Schule endlich mal verlassen. Ich fühlte mich frei, nun gut, nicht richtig Vogelfrei, aber auf jeden Fall freier als vor 1 Stunde, was viel zu bedeuten hatte.
Sobald wir die Halle verlassen hatten, fing ich an wie ein kleines Kind auf der Stelle zu springen und sang: Ich darf gehen, weit weg gehen, und Zombies und Vampire abschlachten.“ Immer wieder sang ich diese Zeile, sie war kein schönes Lied, oder originelles Lied oder überhaupt ein Lied, aber es waren meine Gedanken und ich fühlte mich, als müsste ich eben diese der ganzen Welt mitteilen.
„Hey, Adrián. Was gibst du dich bloß mit dieser Verrückten ab?“ Es gab nur eine Person, die mir den heutigen Tag noch verderben konnte, und das war… Amy. Ich hörte auf wie verrückt herum zu springen und zu singen, stattdessen sah ich zu Amy hinüber.
„Amyleinchen. Lange nicht mehr gesehen. Ich dachte schon mein Voodoo - Zauber hätte funktioniert und es wär ein schrecklich großer, ekliger und fieser Zombie - Vampir - Mischling aufgetaucht und hätte dich gefressen, da hab ich wohl leider Pech gehabt.“ Amy starrte mich verdutzt an und Gamon lachte tatsächlich los. Ihm war es eigentlich als Mentor verboten über Schüler zu lachen und so weiter, aber wer konnte es ihm bitte übel nehmen, wenn er über das dämliche Gesicht seiner Ex-Freundin lachte? Sogar Adrián presste den Mund zusammen, um nicht losprusten zu müssen, was Amy erst Recht ärgerte.
„Wood. Du bist einfach erbärmlich.“
„Und das ist echt das einzige, das dir einfällt? Evens, du bist wirklich unkreativ.“
Ich tänzelte an ihr vorbei und fing wieder an mein tolles Lied zu singen, diesmal jedoch ein wenig verändert: "Ich darf gehen, weit weg von Amy gehen und Adrián kommt mit mir, und ich darf Zombies und fiese Mini-Amys abschlachten.“ Um es auf englische Sprichwörtliche Weise zu sagen: Amy was not amused. Aber mir war das scheißegal. Ich hatte was ich wollte und konnte endlich wieder ruhig schlafen.
Adrián und Gamon hinter mir husteten, in dem Versuch ihr lautes Lachen zu verstecken, in ihre Hände, doch selbst ein Tauber hätte gemerkt, dass die beiden sich vor Lachen fast in die Hosen machten. Ich schenkte Amy ein letztes, nicht sehr freundliches, Lächeln und tänzelte weiter den gang entlang. Ich mochte ja vielleicht nicht sehr groß sein, aber ich hatte die perfekte Tänzerin-Figur, worauf ich wirklich, wirklich stolz war. "
2.) True Myth - Götterspiele
Es handelt sich um die junge Aletea, die eigentlich ganz normal ist. Zumindest, wenn man davon absieht, dass ihre Augen in einem durchdringenden Türkis strahlen und sie spürt, wenn Menschen Lügen. Doch als Ephraim in ihr Leben tritt verändert sich alles, denn er entführt sie. Nicht umschreibend, sondern wirklich. Er bringt sie nach Greichenland, an eine Schule für junge Halbgötter, auf der sie nun lernen soll mit ihren Kräften umzugehen. Schon bald stellt sich heraus, dass Aletea wertvoller ist, als man bis jetzt dachte und sie findet sich in einem schrecklichen Spiel der Götter wieder...  
" „Wird sie endlich wach?“
„Was hast du ihr gegeben?“
„Nur einfaches Morphium. Sie sollte nicht so lange schlafen!“
Am liebsten hätte ich sie angeschrien. Konnten sie nicht ruhig sein? Ich hatte dröhnende Kopfschmerzen, und das Licht schmerzte schon durch meine geschlossenen Augen. Fühlte sich so ein Kater an?
„Sie muss aufwachen.“
„Ich weiß, aber verrate mir mal eine Methode, wie ich sie aus einem Morphium-Schlaf aufwecken soll!“
Ich gab mich geschlagen und versuchte meine Augen zu öffnen. Was redeten die eigentlich die ganze Zeit von Morphium? Ich hatte doch bestimmt nur etwas zu viel getrunken.
„Seht. Ihre Augenlider flattern.“
Endlich ließen meine Augen sich öffnen. Verschwommen sah ich ein Gesicht, direkt vor meinem Gesicht. Dunkelbraune Haare und bestechend schöne grüne Augen. Ein Name dämmerte in mein Gedächtnis. Ephraim. Und plötzlich war alles wieder da. Ich hatte nicht zu viel getrunken! Er hatte mich verfolgt und betäubt!
Mit einem lauten Schrei fuhr ich hoch. Ephraim sprang zurück, bevor ich ihm die Augen auskratzen konnte. Zwei Arme packten mich und drückten mich unsanft zurück in das Bett.
„Was hast du bloß mir ihr gemacht?“
„Sie wollte nicht freiwillig kommen.“
Ephraim hatte eine Unschuldsmiene aufgesetzt. Ich währte mich gegen die Arme, doch sie waren zu stark. Also musste ich mich mit einem zornigen Blick in Ephraims Richtung begnügen.
„Aletea?“
Ein neues Gesicht trat vor mich. Ein, wie ich mir eingestehen musste, wunderschönes Gesicht, mit stechend blauen Augen und schwarzen Haaren. Trotzig sah ich in diese blauen Augen.
„Ich bin Dallas. Sohn Poseidons. Du bist Aletea. Tochter der Aletheia.“
Wunderbar. Ich war unter Verrückten gelandet. Die stechend blauen Augen schienen in das innerste meiner Seele zu sehen, doch ich blickte ihn weiter an, teils weil ich den Blick nicht von seinen Augen wenden konnte, teils weil ich nicht schwach wirken wollte.
„Ihr seid ja verrückt. Sohn Poseidons. So ein Quatsch. Haltet ihr euch wirklich für Halbgötter?“
„Wir sind Halbgötter.“
„Ha, ha, ha. Los, sagt schon, wo sind die Kameras versteckt?“
Er starrte mich weiter an. „Welche Kameras?“
Nun sah ich ihn an. Erstaunt. Meinten die das wirklich ernst? Oder waren sie aus einer Irrenanstalt ausgebrochen? Vielleicht träumte ich ja auch nur.
„Ephraim, gib mir ein Glas Wasser.“
Ephraim langte neben mich und ich wich mit einem Fauchen zurück. Beschwichtigend hon er die Hände und griff schließlich ganz langsam neben mich. Als wäre ich hier die Verrückte! Dann reichte er das volle Wasserglas an den anderen Jungen weiter.
„Sieh gut zu.“, forderte dieser mich auf.
In einigem Abstand ließ er die Hand über dem Glas, eine Wasser Fontäne spritzte aus dem Glass und erstarrte in der Luft zu einem Wasserball. Dann war es verschwunden. Die Arme ließen mich los und ich suchte mein Bett, den Boden und das Glas nach Spuren von Wasser ab. Natürlich nur mit den Augen. Und dann stand es fest: Ich war verrückt.
„Siehst du. Poseidon. Gott der Meere, des Wassers, der Pferde.“
„Ab… aber… so was… es gibt… Es gibt keine Halbgötter.“, stotterte ich mit brüchiger Stimme.
„Doch die gibt es. Du bist selber einer. Du weißt doch, dass niemand in deiner Nähe Lügen kann. Und du spürst Lügen. Du bist die Tochter der Aletheia. Der Göttin der Wahrheit.“
„Dann hatte ich ja Recht. Ich gehöre in Supernatural als Tochter der Veritas.“, murmelte ich gedankenverloren. Wer hätte den gedacht, dass es so was Götter wirklich gab? Klar, es gab viele Bücher über sie. Aber das war Fiction! Nichts davon war real.
„Was sagst du da? Tochter der Veritas. Nein, das ist die römische Äquivalenz zu der Aletheia.“
„Ja. Weiß ich.“, erwiderte ich pampig. Hielten die mich für blöd?
„Siehst du? Ich hab dir doch gesagt, dass sie frech ist.“, meldete sich nun Ephraim zu Wort. Ich warf ihm einen vernichtenden Blick zu, aber er starrte mit unverwandt in die Augen.
„Daran habe ich ja auch nicht gezweifelt. Schließlich sagte sie, deiner Aussage nach, auch das sie dich nicht mag.“ "

3.) Rescue my Soul

Es geht um einen jungen Mann, dessen Verlobte vermeintlich entführt wurde und nun will er sie retten, doch dafür benötigt er die Hilfe der Hexe von Skáládar, eine überaus schreckliche und entstellte Hexe. Doch als er sie sieht, stellt sich heraus, dass sie nicht entstellt ist, sie ist nur wahnsinnig unterkühlt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Reise, im Kampf gegen ihre Liebe, gegen die Seelennehmer und gegen das Ende ihrer Welt.

" Ihm brummte der Kopf.
Alles drehte sich als er sich langsam aufsetzte. Er konnte sich nicht erinnern gestern so viel getrunken zu haben. Ein leises Stöhnen entfuhr ihm. Wenn er wirklich betrunken gewesen war, hatte Letizia sich wahrscheinlich mal wieder zu Florina verzogen und würde vor dem Abend nicht mehr mit ihm reden. Und dabei wollte er ihr heute doch den romantischen Heiratsantrag machen, den er schon seit einigen Wochen plante.
Er hatte den schönsten Ring besorgt, hatte in der Stadt einen Platz im edelsten Gasthaus bestellt und zehn Monate gespart um ihr auch einen sicheren Start zu geben.
Langsam schwang er die Beine über die Bettkante und musste sich auf dem kleinen Nachttischen, das sie erst vor kurzem gekauft hatten, abstützen. Etwas bohrte sich in seine Hand. Er nahm die Hand wieder von dem kleinen Tischen und schaute zu ihm herüber.
Dort lag er: Der Verlobungsring den er besorgt hatte. Hatte er ihn gestern dort liegen lassen nachdem er ihn wieder von dem Schmied geholt hatte? Hatte Letizia ihn schon gesehen? Hoffentlich nicht. Er stand auf und betrachtete sich in Letizias Spiegel. Noch in Hose und Wams bekleidet hatte er geschlafen.
Das bedeutete nichts Gutes.
Gedankenverloren schritt er langsam die Treppe herunter, stöhnte auf als er abrutschte und drei Stufen herunterrutschte eh er sich wieder fing. Unten angekommen betrat er die Wohnstube.
Nirgendwo war Letizia zu sehen. Diesmal seufzte er. Dass sie immer so reagieren musste wenn er mal zu viel trank. Das kam weiß Gott nicht oft vor. Er nahm sich einen Teller schnitt mit einem Jagdmesser eine dicke Scheibe Brot ab, dann ging er in die Vorratskammer und nahm ein Stück angeschnittenen Schicken hinaus, diesen zerlegte er in dünne Scheiben und legte diese auf das Brot.
Nichts aufwendiges, aber dafür Zeit sparend. Denn umso schneller er zu Letizia kam damit er sich entschuldigen konnte, desto schneller konnte er ihr einen Antrag machen. Nachdem er gegessen hatte ging er wieder die Treppe hinauf und zog sich frische Sachen an. Er musste unbedingt bei Florina vorbeigehen um Letizia zu sprechen. Und dafür konnte er nicht wie der letzte Vagabund aussehen.
Rouven schwang sich auf das braune Pferd – eine Stute mit der er jeden Tag in die Stadt ritt – und machte sich auf den kurzen Weg zu Letizia. Noch auf dem Weg dahin bemerkte er, dass sich die Leute komisch verhielten, kein Geschnatter, schwarze Kleidung und Trauermienen.
Was war hier nur geschehen?
Er hielt um mit der Klatschtante des Dorfes zu reden – Souzanna.
„Hey, Souzanna, was ist hier los?“
Doch diese sah ihn nur an und schüttelte bemitleidend und wütend den Kopf.
„Na los, du hast doch sonst immer etwas zu erzählen.“, zog er sie auf. Plötzlich trat Souzanna einen Schritt auf ihn zu und packte ihm am Bein. Noch bevor er ein empörtes „Lass das!“ ausstoßen konnte, saß er auf dem Hosenboden und zwar auf dem dreckigen Boden des verstaubten Sandweges."
          Wie würde der Titel deines Buches lauten?
Ich schreibe ja momentan an einer Geschichte, die den Namen "Hunter - First Danger" trägt.
Außerdem noch an einer, die sich "True Myth - Götterspiele" nennt und an etwas im High Fantasy Bereich mit dem Namen "Rescue my Soul"

        Wie könnte das Cover des Buches aussehen, wenn du entscheiden dürftest?



         Würdest du ein Pseudonym verwenden, oder deinen richtigen Namen?
Ich würde unter meinem richtigen Namen schreiben.

So, damit ist alles beantwortet ;) Ich würde mich auch über Kommis zu meinen Geschichten freuen!
Wie findet ihr sie? Bzw. Das was ihr lesen könnt?

Kommentare:

  1. Wow ♥ Ein ganz ganz toller Beitrag ♥
    das zweite Cover würde mir am meisten gefallen, aber alle 3 Geschichten sind suuuuuper !!! :-)
    LG Angela

    PS: 5 Lose mehr ;-)

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  2. Ich bin zwar erst 27 Jahre alt aber könnte mir jetzt schon vorstellen eine Art Biographie zu schreiben. Ich glaube, dass diese Auseinandersetzung mit einem selbst wirklich gut tut und man auch anderen etwas mit auf den Weg geben kann. Zumal bei mir schon einiges passiert ist. Ich habe auch schon einige Bücher in der Form beim Frieling-Verlag gelesen. http://www.frieling.de Die bieten gerne Werke in dieser Art an.

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