27.11.2012

Rezension: Bloodlines



Ich danke dem Egmont LYX Verlag für dieses Rezensionsexemplar!



Titel: Bloodlines – Die goldene Lilie
Original: The golden Lily
Autor: Richelle Mead
Verlag: LYX
Preis: 12,99€
Reihe: Zweiter Band der Spin-Off Reihe von Vampire Academy


Was soll man schon groß dazu sagen? Es passt zum einen zu den Vampire Academy Büchern, und zum anderen auch zu dem Bloodlines-Vorgänger. Mir gefällt das Cover ziemlich gut. Es ist nicht außergewöhnlich, aber ich mag die Lilie, die durch eine ganz feine Schicht Spotlack hervorgehoben ist, und die man nur im Licht sieht, sehr gerne. Und auch die Farben sprechen mich an, weil ich dunkles Rot und Schwarz liebe. Außerdem möchte ich LYX nochmal dafür danken, dass sie der Reihe so ähnliche Cover verpasst haben, dadurch sieht das Ganze in meinem Bücherregal viel besser aus.
Mir gefällt das Cover.


Seit die Alchemistin Sydney Sage die Moroi-Prinzessin Jill beschützt, hat sie den Respekt und die Anerkennung ihrer Leute zurückerlangt. Die Verachtung der Alchemistin gegenüber den Vampiren kann sie jedoch nicht länger teilen. Denn obwohl Sydney zum ersten Mal in ihrem Leben einen Verehrer hat, merkt sie bald, dass ihr Herz in Wirklichkeit für einen anderen schägt, den zu lieben ihr verboten ist...


Sydney scheint endlich einmal richtig Glück zu haben. Nachdem sie, weil sie Rose bei der Flucht aus einem Gefängnis geholfen hat, den Respekt ihrer Leute verloren hatte, konnte sie ihn nun wieder gewinnen, weil sie die Dinge in Palm Springs so hervorragend unter Kontrolle gebracht hat. Doch Sydney ist sich nicht länger sicher, ob sie dieses Lob überhaupt verdient hat. Schließlich übertritt sie schon länger jegliche Formen im Umgang mit Vampiren, indem sie Angst um Jill hat, und auch Adrian gern gewonnen hat. Und obwohl sie ein wenig Ablenkung findet, als ein Barrista sie auf ein Date einlädt, kann sie sich dem Ärger um sich herum nicht entziehen. Dabei ist Braydon eigentlich genau ihr Typ. Gut, er versucht keine Schmetterlinge in ihrem Bauch, und es bleiben auch die weltbewegenden Küsse aus, doch wenigstens können sie anregende Diskussionen führen, und Sydney hat seit langem mal wieder Spaß. Würden da nicht die Experimente die Adrian, Dimitri und Sonya durchführen in die Quere kommen. Die drei erforschen nämlich, in wie weit Geist verhindert, dass Dimitri und Sonya wieder zu einem Strigoi werden. Und dafür wollen sie Sydneys Blut, nachdem dieses für Strigoi ungenießbar wurde. Doch als Sonya und Sydney von drei vermummten Gestalten angegriffen werden, und nur Dimitri sie retten kann, gerät alles außer Kontrolle. Was waren das für Leute? Und warum benutzen sie alte Alchemiesymbole? Aber viel wichtiger noch ist, warum Sydneys verräterisches Herz in Adrians Nähe schneller schlägt, als es sollte.


Ich bin ja ein absoluter Fan der Vampire Academy Serie, und als ich las, dass Adrian auch in dieser Spin Off Reihe dabei ist, musste ich sie einfach kaufen.
Und auch im zweiten Teil von Bloodlines war Adrian mir der sympathischste Charakter. Ehrlich gesagt tut er mir ein wenig leid. Immer wieder verliebt er sich ausgerechnet in die Mädchen, die er nicht haben kann. Erst Rose, und jetzt Sydney. Es ist fast zum Verrückt werden. Dabei ist Adrian doch eigentlich ein ziemlich cooler Typ. Gut, er trinkt, raucht und stemmt sich immer gegen Dimitri, aber er hat dafür Charakter. Er lässt sich nicht so leicht unterkriegen, zieht sogar in den Kampf gegen seinen Vater, und auch seine Kunstkurse besucht er regelmäßig. Und er versucht wirklich ein wenig auf Jill zu achten, die durch das Band ja alles mitbekommt, was er tut. Außerdem inspiriert Sydney ihn immer wieder zu großen Taten, und er scheint sie wirklich zu mögen. Seine Eifersucht auf Brayden war wirklich süß, auch wenn er weiß, dass er Sydney nicht lieben darf, verteidigt er sie immer wieder, und versucht Zeit mir ihr zu verbringen.
Ich mochte Adrian auch in diesem Teil wieder sehr, sehr gerne, und habe mich gefreut, dass er weiter mitspielt. Er ist einfühlsam, und beginnt auch sich zu verändern. Wie er selber so schön sagt: Für Rose wollte er sich verändern, um sie zu beeindrucken. Bei Sydney will er sich verändern, weil es sich einfach richtig anfühlt.

Ich muss ja zugeben, dass ich Rose als Protagonistin mehr mochte, als Sydney. Sydney ist mir einfach zu steril, zu logisch, nicht wild genug. Rose hat einfach gemacht, was ihr in den Sinn kam, und Sydney muss immer alles analysieren. Wenn man es so bedenkt, hätte Richelle Mead keine unterschiedlicheren Protagonistinnen schaffen können. Trotzdem hat Sydney einen gewissen Reiz, zumal sie sich in diesem Buch auch in die richtige (wilde) Richtung entwickelt. Auch sie ist mutig, stark und klug, doch von Selbstzweifeln geplagt, bei denen ich hoffe, dass Adrian sie ihr ausreden kann. Denn auch in ihr steckt eine Rose, selbst wenn Sydney das nicht sehen will. Ihre Abneigung gegen Magie kann ich nicht wirklich verstehen, auch, wenn es logisch erklärt ist. Sie ist in dem Glauben aufgewachsen, dass alles, was nicht menschlich ist, eigentlich auch nicht existieren sollte. Deswegen findet sie Magie falsch. Aber ich hoffe doch sehr, dass sie sich mehr der Magie zuwenden wird, und ihre Zweifel über Bord schmeißt.
Auch Sydney mochte ich ziemlich gerne, auch wenn sie mir nicht so sympathisch ist wie Rose.

Das Dimitri in diesem Teil mit macht, war für mich schlecht gewählt. Dadurch habe ich immer wieder in Erinnerungen geschwelgt, zumal er auch mit Roza telefoniert. Ungefähr zwanzig Mal wollte ich einfach noch einmal Vampire Academy lesen. Trotzdem war Dimitri der typische Dimitri. Bestimmend, beschützend, planend, stark, schnell und gutaussehend. Sogar seinen langen Mantel hatte er mit, nur die Wild-West-Romane hat er wohl bei Roza liegen lassen. Er tritt auf, wie er schon in den Vampire Academy Romanen auftrat, und ich mochte ihn genauso gerne wie vorher. Auch, wenn wir hier nicht viel Neues über ihn erfahren und er ja auch nur eine Nebenrolle spielt, habe ich mich doch über das Wiedersehen gefreut.

Mit Braydon als Sydney neuer Freund konnte ich nicht wirklich warm werden. Auch er war mir zu analytisch, zu unsicher, zu kalt. Zu wenig wie Adrian. Ich kam nicht wirklich an ihn heran, zumal er Sydney zwar zu mögen scheint, es aber auch bei ihm nicht die große Liebe zu sein scheint. Deswegen blieb er mir als Figur ziemlich fern, und ich konnte keinen Draht zu ihn entwickeln. Auch die Diskussionen mit Sydney fand ich eher unnütz.

Jill ist die kleine liebenswerte Jill, doch auch sie scheint sich zu entwickeln. Sie gibt sogar ihre Beziehung zu Micah auf, weil sie weiß, dass es nicht funktionieren wird. Insgesamt kam sie in diesem Teil sehr erwachsen rüber, auch, wenn sie noch den einen oder anderen Fehler macht. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass sie nicht immer nur als Randfigur auftaucht, sondern auch mal mehr oder weniger eine Hauptrolle wird. Schließlich ist Sydney ja nur wegen ihr in Palm Springs, und deswegen könnte sie auch mal wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken.

Eddie und Angeline finde ich beide ziemlich cool. Angeline erinnert mich ein wenig an die frühere Rose, nur noch etwas rabiater und ungebildeter. Doch auch sie schlägt die selbe Entwicklung ein, wie Rose es damals tat. Finde ich eigentlich ziemlich gut, weil sie ein wenig Schwung in das Buch bringt.
Und Eddie ist unser Eddie. Ein freund von Rose, verliebt in Jill und auch ein wenig in Angeline. Na wenn sich da mal nicht das eine oder andere Liebesdreieck anbahnt. Mich hat es gefreut, dass auch Eddie weiter mit von der Partie sein kann, denn auch wenn er ein kleiner Mini-Dimitri ist, hoffe ich doch irgendwie, dass es zwischen ihm und Angeline oder meinetwegen auch Jill funkt. Er hat es echt verdient.

Zur Handlung im allgemeinen kann man sagen, dass es kein besonders spannender teil ist. Insgesamt ist es sogar der unspannendste Teil der Bloodlines und Vampire Academy Reihe. Das heißt aber in diesem Fall nicht, dass die Handlung deswegen schlecht ist. Es geht eben viel um die Gefühle der Charakter, und eher weniger um ein neues Abenteuer, wobei ich das auch nicht schlecht finde, weil sich so Sydney und Adrian näher kommen können. Und auch zwischen den anderen funkt es immer wieder. Trotzdem kommt die Spannung natürlich nicht zu kurz, und ab der Hälfte des Buches geht es dann auch vorwärts, bis es am Ende ein richtiges Feuerwerk gibt. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen. Nicht zu actiongeladen, aber genug Action, um einen bei der Stange zu halten, und neugierig auch die Fortsetzung zu machen.

Der Schreibstil ist und bleibt genauso gut, wie er es bis jetzt immer war. Und das ist auch ein Grund, warum ich Richelle Mead Bücher so liebe. Sie schreibt mir Witz, Humor, Spannung und Spaß. Das kam bei Rose noch etwas mehr heraus als bei Sydney, aber auch hier merkt man, dass dem Buch Humor inne wohnt. Vor allem natürlich, wenn Adrian ins Spiel kommt. Mir gefällt der Schreibstil wirklich sehr gut, weil er nicht so verträumt ist, und trotzdem alles schön beschrieben wird, sodass man sich alles vorstellen kann, ohne sich gelangweilt zu fühlen.


Auch wenn mir die eine oder andere Figur zu kurz gekommen ist, ich Sydney nicht so sehr mag wie Rose und es eher um die Beziehungen zwischen den Figuren geht, ist dieser Teil doch ein schöner Zeitvertreib. Der humorvolle Schreibstil, und vor allem Adrian reißen für mich ziemlich viel wieder raus, deswegen gibt es von mir auch ein „Gut“.


Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ja^^ Er ist aber auch super ;)

      LG
      Hannah

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